Gemeinde Mörlenbach

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Hohe Waldbrandgefahr

Das anhaltende trockene Wetter und die damit verbundene Gefahr zur Entstehung von Wald- und Flächenbränden war der Anstoß für die vier Weschnitztalgemeinden Birkenau, Mörlenbach, Rimbach und Fürth sowie die Gemeinde Gorxheimertal, in einer gemeinsamen Pressemitteilung die aktuelle Situation zu beleuchten und auf einige wichtige Verhaltensregel hinzuweisen.

Um Bilder wie in Südeuropa zu verhindern, bitten die Gemeinden um besondere Vorsicht. Derzeit steige mit jedem Tag ohne Niederschlag die Waldbrandgefahr. Schuld daran sei, dass die Böden durch die überdurchschnittliche Trockenheit in den vergangenen Jahren ausgetrocknet sind. „Derzeit befinden wir uns im Bereich der Waldbrandstufe 5 und es ist vorab keine Besserung in Aussicht“.

Die Frage ist was können die Bürger tun:

Die oberste Regel im Wald und auch im freien Feld ist: Bitte nicht rauchen! Durch die herabfallende Asche kann es schnell zu einem Brand kommen. Auch das Feuermachen oder Grillen im Wald und Feld ist grundsätzlich gefährlich und kann schwerwiegende Folgen haben.

Vielen ist nicht bekannt, dass auch Glasscherben Brände verursachen können. Sie wirken wie ein Brennglas, indem sie das Sonnenlicht bündeln und so einen Brand entfachen können. Aus diesem Grund sollte der Grundsatz, den Müll in eine mitgebrachte Tüte zu geben und ihn ordnungsgemäß zu entsorgen, besonderes beachtet werden.

Auch das Abstellen von Fahrzeugen jeglicher Art am Wegesrand stellt einen weiteren Gefahrenpunkt dar. Die heißen Auspuffanlagen und Katalysatoren können in Verbindung mit dem trockenen Untergrund leicht zu einem Brand führen.
Selbst ein Funke, der bei Mäh- oder Mulcharbeiten durch den Kontakt der Schlegel oder Mähmesser mit einem Stein entstehen könne, reiche aus um einen Wald- oder Flächenbrand zu entfachen.

Die Gemeinden Birkenau, Gorxheimertal, Mörlenbach, Rimbach und Fürth bitten die Bevölkerung um Beachtung und um besondere Aufmerksamkeit in der aktuellen Situation.

Bei einem möglichen Brand oder bei Rauchentwicklung muss schnell reagiert werden.

1. Wird ein Brand oder Rauch im Wald entdeckt, rufen Sie umgehend die Feuerwehr (112). Hierfür möglichst die genaue Lage angeben. (GPS-Daten)
2. Begeben Sie sich sofort aus der Gefahrenzone.
3. Sind sie in Sicherheit, bleiben Sie noch in der Nähe, sodass Sie der Feuerwehr bei der Lokalisierung der Brandstelle helfen können.

Generell sollte sich die Bevölkerung gut über die aktuelle Situation informieren. Wann und wo die Waldbrandgefahr besonders hoch ist, kann bei der Entscheidung helfen, ob man den heißen Sommertag wirklich im Schutz des Waldes ausklingen lassen möchte. Helfen kann hierbei der Deutsche Wetterdienst (DWD). Dieser stellt jeden Tag Karten bezüglich der Waldbrandgefahr für ganze Deutschland zur Verfügung. Ebenso ist es möglich, HessenForst oder auch auf der Homepage des Hessischen Umweltamtes aktuelle Informationen zur momentanen Situation zu erhalten. Gerne könne Sie sich auch bei Ihrer Gemeindeverwaltung über die aktuelle Situation informieren

Weitere Informationen

115 Ihre Behördennummer

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