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Geschichte

Geschichte und Entwicklung der Gemeinde Mörlenbach (Odenwald)

Im Jahre 795 wurde die Gemeinde Mörlenbach erstmals urkundlich im Lorscher Urkundenbuch erwähnt. Das 2.722 Hektar umfassende Gemeinwesen bildet einen Teil des Kreises Bergstraße und liegt im Mittelpunkt des Weschnitztales.

Die Besiedelung in der heutigen Gemarkung Mörlenbach lässt sich bis etwa in die Mitte des 8. Jahrhunderts zurückverfolgen, also bis weit in die fränkische Zeit.

Im Jahr 1995 feierte die Gemeinde ihr 1.200-jähriges Bestehen, die Ortsteile Ober-Mumbach und Ober-Liebersbach können ebenfalls auf eine weit zurückreichende geschichtliche Vergangenheit blicken. Ober-Liebersbach feierte im Jahr 1977 sein 1.100-jährigen Bestehen, während Ober-Mumbach 1980 das Fest seiner Gründung vor 850 Jahren begehen konnte. Durch die strategisch wichtige Lage an der Grenze zur Kurmainz und Kurpfalz und Besitzstreitigkeiten über Jahrhunderte hinweg erhielt der Ort Mörlenbach bereits im 13. Jahrhundert Bedeutung. Die damals entstandene Wehranlage, die Ortsbefestigung und das Schloss sind heute nicht mehr vorhanden. Lediglich eine renovierte Mauer gibt Zeugnis aus dieser längst vergangenen Zeit.

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